Heritage

Kulturerbe

Protection

Schutz

In many countries of the South, measures have been increased in recent years to prevent illegal digs, plundering of museums and the illegal export of significant cultural assets. Specialists from museums have met frequently to discuss their common interest in the protection of cultural assets. The need for action to protect cultural heritage has become clear through the increased security measures in museums, initiated by international interest associations. However, insufficient financial funds and the lack of structures at state level prevent the effective comprehensive protection of cultural heritage.

Photography, design and concept: Evangelia Kranioti © 2006; SAFE/Saving Antiquities for Everyone, Inc.

 

In order to guarantee the protection of cultural assets, international conventions have been passed (UNESCO / UNIDROIT). Many European countries which signed these conventions have passed national laws for the prevention of the illegal import and export of cultural assets. But the efficiency of these conventions and laws is questionable: In many cases loopholes and legislation which is too liberal even contribute to the increase in dubious trading in cultural artefacts.

Another key to the improvement of protection is in increasing awareness in society and correcting the attitude of the decision-making institutions so that the protection of cultural assets and the treasuring of the cultural heritage become regarded as an integral part of sustainable development and are given greater emphasis in development cooperation work between equal partners.

More effective laws in the importing countries, the combating of poverty in the exporting countries, information of the population, cooperation between private collectors and between museums are the main prerequisites for the battle against illegal trading and for improved protection of cultural assets.

The Recovery of Cultural Objects by African States through the UNESCO and UNIDROIT Conventions and the Role of Arbitration

www.unidroit.org/english/publications /review/articles/2000-2a.html

Prof. Folarin Shyllon, Nigeria

Preserving cultural heritage in times of conflict

Dr. René Teijgeler, Netherlands

SAFE / Saving Antiquities for Everyone www.savingantiquities.org is a non-profit organization dedicated to preserving cultural heritage worldwide. Our mission is to raise public awareness about the irreversible damage that results from looting, smuggling and trading illicit antiquities.

more > (pdf 184 KB)

 

In vielen Ländern des Südens wurden in den letzten Jahren verstärkt Maßnahmen ergriffen, um Raubgrabungen oder Plünderungen von Museen und die illegale Ausfuhr wichtiger Kulturgüter zu verhindern. Wiederholt trafen sich Fachleute aus Museen, um gemeinsame Interessen des Kulturgüterschutzes zu diskutieren. Deutlich wird der Handlungsbedarf zum Schutz des kulturellen Erbes auch an den verstärkten Maßnahmen zur Sicherheit in Museen, initiiert durch internationale Interessenverbände. Häufig verhindern hier jedoch fehlende finanzielle Mittel und unzureichende staatliche Strukturen einen umfassenden Schutz des Kulturerbes.

Um den Schutz von Kulturgütern zu garantieren wurden in der Vergangenheit internationale Konventionen (UNESCO / UNIDROIT) verabschiedet. Viele europäische Länder, die diese Konventionen unterzeichneten, haben nationale Gesetze erlassen, die den rechtswidrigen Im- und Export von Kulturgütern unterbinden sollen. Die Wirksamkeit dieser Konventionen und Gesetze ist allerdings fragwürdig: In vielen Fällen tragen lückenhafte Regelungen und liberale Gesetzgebungen auch dazu bei, dubiosen Kunstgeschäften Auftrieb zu geben.

Ein anderer Schlüssel zum verbesserten Schutz liegt darin, das gesellschaftliche Bewusstsein und die Haltung der Entscheidungsgremien dahingehend zu korrigieren, dass der Erhalt von Kulturgütern und die Wahrung des kulturellen Erbes im Zuge einer nachhaltigen Entwicklung und einer partnerschaftlichen Entwicklungszusammenarbeit stärker berücksichtigt werden müssen.

Effektivere Gesetze in den Importländern, Bekämpfung der Armut in den Exportländern, Aufklärung der Bevölkerung, die Zusammenarbeit mit den Privatsammlern und die Kooperation der Museen untereinander sind zentrale Voraussetzungen für die Bekämpfung des illegalen Handels und für den verbesserten Schutz von Kulturgütern.

UNESCO-Übereinkommen (pdf 60 KB) vom 14. November 1970 über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der rechtswidrigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut

Entwurf eines Gesetzes (pdf 200 KB) zur Ausführung des UNESCO - Übereinkommens vom 14. November 1970 über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der rechtswidrigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut

Der Beauftragte für Kultur und Medien der Bundesregierung Deutschland

Stellungnahme (pdf 76 KB) zu dem "Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung des UNESCO-Übereinkommens vom 14. November 1970" Stand: 1.Februar 2006

Dr. Michael Müller-Karpe, Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz

 

Traurige Bilanz: Unserer Kultur beraubt...

"Ein Rückblick in zwanzig Kapiteln" zum Kulturgutschutz in Deutschland und weiterführende Informationen

Auszüge aus Pressemeldungen des deutschen Kunsthandels zum Gesetzentwurf (pdf 20 KB)

UNIDROIT-Konvention (pdf 144 KB) über gestohlene oder rechtswidrig ausgeführte Kulturgüter vom 24. Juni 1995

Codes of Ethics (pdf 116 KB)

International Council of Museums ICOM

Die Software Object ID soll die Plünderung in den Museen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas stoppen. mehr > (pdf 40 KB)

www.object-id.com